{"id":597,"date":"2019-09-14T13:20:22","date_gmt":"2019-09-14T11:20:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/wp\/?p=597"},"modified":"2019-10-09T20:45:56","modified_gmt":"2019-10-09T18:45:56","slug":"dieter-tuscher-schreibt-einen-brief","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/?p=597","title":{"rendered":"Dieter Tuscher schreibt einen Brief"},"content":{"rendered":"\n<p>Meine fr\u00fche Jugendzeit 1954 \u2013 59 verbrachte ich damals noch in (Solbad) Hall in Tirol und in Krems an der Donau an der HTL f\u00fcr Hochbau. Ich lernte LW noch pers\u00f6nlich am Bahnhof kennen, nachdem er in Ferienzeiten seiner Lehrt\u00e4tigkeit von Wien denselben Schnellzug nahm. Meine Eltern (Vater war Baumeister) kannten nat\u00fcrlich die Familie Welzenbacher und stellten mir somit eine Pers\u00f6nlichkeit vor, die eine eigene Ausstrahlung umgab: Langer Mantel, Baskenm\u00fctze und bescheidenes Reisegep\u00e4ck, aber leider von seiner schweren Krankheit bereits gezeichnet. In Begleitung seiner aparten Frau in einer damals sehr konservativen Gesellschaft eine bleibende Erinnerung. In den Ferienzeiten besuchte ich nat\u00fcrlich die Bauten von LW in Hall, Absam und Innsbruck und war beeindruckt von den klaren Formen in Bezug zu Landschaft und alten Stadtstrukturen. Besonders das Parkhotel Seeber 1930\/32 direkt an der alten Stadtmauer, dem Stadtgraben und anschlie\u00dfendem Kurpark gelegen imponierte. Die turmartige Erscheinung mit dem oberen Flachdachabschluss mit Sonnendeck, die leicht gebogene Fassade, die auskragenden begleitenden Balkone (ganz im Sinne des Bauhauses) war ein markanter Punkt in unmittelbarer N\u00e4he der Haller Altstadt. Er ist bis heute noch g\u00fcltig und war f\u00fcr einen jungen Sch\u00fcler, der damals das Bauwesen beobachtete, durchaus pr\u00e4gend. Weiters konnte ich in Hall noch andere moderne Bauwerke kennen lernen, wie das alte Postgeb\u00e4ude 1911 von Professor Theodor Fischer (Lehrer von LW an der TU M\u00fcnchen) und das unmittelbar an das Parkhotel anschlie\u00dfende Kurhaus 1930\/31 von Architekt Hans Illmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei meinem weiteren Werdegang von 1960 \u2013 1964 an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in Wien, Meisterschule f\u00fcr Architektur bei Professor Dr. Roland Rainer, wurde mir LW n\u00e4her gebracht. Assistent Architekt Bruno Dinhofer war LW Sch\u00fcler und versuchte vor allem zahlreichen H\u00f6rerinnen und H\u00f6rern aus Tirol nicht nur die Lehre von RR sondern auch von LW entsprechend zu vermitteln. RR war mit seiner fast dogmatischen Auffassung, vor allem was die Behausungsfrage betraf, ein Thema, und LW mit seiner offenen Herangehensweise an besonderen st\u00e4dtebaulichen Stellen. Bei beiden standen aber immer klare Gliederungen, viel Gr\u00fcn, Licht und Sonne im Mittelpunkt. LW sprach laut Dinhofer von \u201eseelischer Heimat f\u00fcr die Menschheit\u201c. Zus\u00e4tzlich wurden wir auf die internationale Bedeutung von LW mit seiner Ausstellungsbeteiligung 1932 im Museum of Modern Art New York aufmerksam gemacht. Er war der einzige \u00f6sterreichische Architekt der zur Teilnahme aufgefordert wurde, wo vor allem das Mehrfamilienhaus Treichl 1929\/31 in Innsbruck (leider im 2. Weltkrieg zerst\u00f6rt) Beachtung fand. Es zeigt \u00e4hnlich wie sp\u00e4ter das Parkhotel in Hall eine klare Bauform, orientiert sich in seiner Bewegung und H\u00f6he an die Allee mit einem turmartigen Flachdachabschluss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>LW verbrachte die letzten Jahre seiner Lehrt\u00e4tigkeit in Wien, lebte sehr bescheiden an der Akademie (er hatte keine eigene Wohnung) und beteiligt sich vor allem bei st\u00e4dtebaulichen Wettbewerben in Wien: 1946 an der Verbauung am Donaukanal in Wien, 1949 mit einer Studie f\u00fcr den Karlsplatz und Opernplatz. Mit seinem gro\u00dfz\u00fcgigen Denken, das er bereits 1933 f\u00fcr eine st\u00e4dtebauliche \u00dcberlegung in Antwerpen \/ Scheldeufer beschritt, konzipierte er radial zur Wasserf\u00fchrung, langgestreckte zeilenartige Bauk\u00f6rper mit dazwischen liegenden offenen H\u00f6fen. In die \u00f6ffentlichen Zentren stellte er Doppelhochh\u00e4user mit einzelnen Verbindungen. LW sprach laut Dinhofer von seinen \u201eBurschen\u201c. Heute w\u00fcrden diese \u00dcberlegungen \u2013 benachbarte Gebiete miteinzubeziehen und aufzuwerten \u2013 anders beurteilt werden als die nach 1945 bis heute erfolgten Realisierungen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend meiner Studienzeit und anschlie\u00dfend bis 1968 in Wien praktizierte ich bei verschiedenen Architekten der \u00f6sterreichischen Nachkriegsgeneration die heute noch eine entsprechende Reputation aufweisen. Unter anderem bei Architekt Ottokar Uhl, einem LW-Sch\u00fcler. Seine Hinweise brachten mich zur Begehung des Hauses Rosenbauer 1929\/30 in Linz, Haus Heyrovsky 1932 und Haus Buchroithner 1929\/30 beide am Zellersee \/ Szbg. Die Situierung der H\u00e4user an Hangkanten, das Hinf\u00fchren zu den Eing\u00e4ngen, das weitere Begehen \u00fcber Raumfolgen (manchmal \u00fcber Oberlicht) zu besonderen Stellen von Aussicht und Besonnung waren f\u00fcr mich damals \u00fcberaus eindrucksvoll. Begleitende Balkone unterstrichen auch die geschwungenen Fassaden mit den langgestreckten Fensterb\u00e4ndern. Diese wei\u00dfen, kubischen H\u00e4user sind wohl mit dem Haus Gamarith 1930\/34 am Attersee von Architekt Ernst Plischke durchaus Ikonen der \u00f6sterreichischen Architektur der 1920er Jahre und international gemeinsam mit den Bauten von Architekt Erich Mendelsohn in Deutschland erw\u00e4hnenswert. Zus\u00e4tzlich erfuhr ich \u00fcber die Lehre von LW vor allem, dass seine Vermittlung \u00fcber gleichzeitiges Zeichnen erfolgte und eine starke Ausdruckskraft hatte. Besonders seine klaren Zeichnungen auch f\u00fcr Wettbewerbe, Projekte und sp\u00e4tere Realisierungen haben ihren Stellenwert auch dadurch bewiesen, dass die grafische Sammlung der Albertina in Wien sie aufgenommen hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Zeit bei Ottokar Uhl entstand in Zusammenarbeit mit Friedrich Achleitner eine Monografie \u00fcber LW im Residenzverlag (grafische Gestaltung Walter Pichler) \u2013 somit war f\u00fcr mich eine weitere Informationsquelle gegeben, die bis heute noch einen unsch\u00e4tzbaren Wert f\u00fcr mich hat. Eine Besonderheit war das Haus Schulz 1928\/29 in Recklinghausen \/ Westfalen. Ein ebenfalls kubisches Haus mit Ziegeln verkleidet, innen wei\u00df verputzt und mit einer versenkbaren Wand im Wohnraum. Der aufgel\u00f6ste Grundriss mit Raumverschr\u00e4nkungen erlaubt besondere Beziehungen zwischen Innen- und Au\u00dfenr\u00e4umen. Dieses Haus ist durchaus mit dem Entwurf f\u00fcr die Villa Wolf in Gubin \/ Deutschland von Mies van der Rohe zu vergleichen. Nur wenige H\u00e4user konnten diese zeitgen\u00f6ssische Qualit\u00e4t aufweisen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach meiner R\u00fcckkehr 1968 nach Tirol und weiterer Berufspraxis begann mit der Lehrt\u00e4tigkeit 1972 an der TU und sp\u00e4ter an der HTL 2 auch meine eigene T\u00e4tigkeit als Architekt. Zahlreiche Ausfl\u00fcge mit Familie, Freunden, Studierenden und Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern f\u00fchrten nach Dreikirchen zu den H\u00e4usern von LW \u2013 Haus Settari 1922\/23 und Haus Baldauf 1922\/23. Sie wurden als Schl\u00fcsselbauten von LW bezeichnet. Vorbildhaft f\u00fcr landschaftsbezogenes Bauen wird der Bewegungsrythmus der Topografie aufgenommen und setzt sich im Inneren des Hauses fort. Ein zentraler Kamin \u00fcbers Dach gef\u00fchrt festigt das Bauvolumen an das Gel\u00e4nde. Sp\u00e4ter unter Professor Architekt Othmar Barth an der TU wurden viele Modelle seines Werks angef\u00fchrt und somit seine architektonischen Vorstellungen nachvollziehbar. Dies war eine wichtige Information \u00fcber den Stellenwert von LW in der \u00f6sterreichischen Architekturgeschichte. Othmar Barth war selbst ein Architekt, dem Landschaft und Bauen ein besonderes Anliegen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Erinnerung an LW bleibt bis heute durch den Abriss 1976 des legend\u00e4ren Cafe Greif 1949 bei der Triumphpforte. Das \u201eGreif\u201c war mit seiner Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, seiner geschwungenen Form und H\u00f6henentwicklung, seinen schlanken S\u00e4ulen f\u00fcr ein schwebendes Dach, \u00d6ffnungen zum Stra\u00dfenraum und gro\u00dfz\u00fcgiger Baumbepflanzung Richtung Innenhof und seiner M\u00f6blierung ein st\u00e4dtischer Treff der wohl in seiner Stimmung einmalig war. Ich verbrachte damals dort als Lehrender&nbsp;&nbsp;viele Stunden mit Zeichenunterricht und Diskussionen. Der Abriss erfolgte ohne gro\u00dfe Einw\u00e4nde von Beh\u00f6rden und Denkmalamt. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Schutz moderner Zwischenkriegsbauten, die einem eher freien intellektuellen Kreis zugedacht waren. Fast gleichzeitig entstand in unmittelbarer N\u00e4he das Hotel Holiday Inn und sp\u00e4ter das Kasino. Dieses Bauwerk nahm in keiner Weise Wettbewerbsentw\u00fcrfe f\u00fcr die Zelgergr\u00fcnde aus den 30er Jahren auf, die unter anderem von LW stammten; bis heute eine sehr bedenkliche st\u00e4dtebauliche Entwicklung. Es w\u00e4re denkbar anl\u00e4sslich des sechzigsten Todestages von Lois Welzenbacher eine entsprechende Adaptierung plus Neubau im Sinne seiner st\u00e4dtebaulichen Ideen aufzugreifen. Gleichzeitig k\u00f6nnte der obere Abschluss des Verwaltungsgeb\u00e4udes der IKB (erstes Hochhaus f\u00fcr Innsbruck von LW) zur\u00fcckgebaut werden. Auch das Innere, wie das erhaltene Stiegenhaus, lie\u00dfe sich ohne weiteres f\u00fcr ein zeitgem\u00e4\u00dfes B\u00fcrohaus erneuern. Gerade dieser st\u00e4dtebauliche Akzent mit dem turmartigen Abschluss mit einer gro\u00dfen Uhr an zwei Seiten w\u00e4re ein entsprechender Hinweis auf ein \u00f6ffentliches Geb\u00e4ude. Das in unmittelbarer N\u00e4he gelegene Adambr\u00e4u 1926\/28 nahe an den Bahngeleisen des HB konnte auch auf besondere Initiative von Arno Ritter (aut) und Professor Dr. Rainer Graefe (TU, Archiv f\u00fcr Baukunst) einer neuen Nutzung zugef\u00fchrt werden. Durch deine, Thomas Giners und Erich Wucherers \u00dcberzeugungsarbeit, dieses Br\u00e4uhochhaus f\u00fcr Ausstellungsfl\u00e4chen, B\u00fcros, Seminare und Archivr\u00e4ume ad\u00e4quat zu nutzen, konnte dieser au\u00dfergew\u00f6hnliche Industriebau gerettet werden. Es ist heute faszinierend im alten Braukesselraum bei Vernissagen und Vortr\u00e4gen \u00fcber die gro\u00dfen, zart gegliederten Glasfenster auf die vorbeifahrenden Z\u00fcge zu blicken. Bei Entstehung war der Einblick von den Z\u00fcgen auf den blank polierten Kupferkesseln zu sehen. In den oberen Gescho\u00dfen ist das Archiv f\u00fcr Baukunst der TU untergebracht mit zahlreichen Nachl\u00e4ssen von Tiroler Architekten. Auch diese R\u00e4ume haben au\u00dfergew\u00f6hnliche Raumqualit\u00e4ten und zeigen, dass Industriebaudenkm\u00e4ler einer vielfachen Nutzung zugef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Das Adambr\u00e4u ist somit sicher aufgrund seiner Geschichte und der neuen Adaptierung zu einer der interessantesten Architekturvermittlungsh\u00e4user \u00d6sterreichs geworden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 2001 wurde ich nach einem vorgeschaltenen Bewerbungsverfahren zur Adaptierung und Erweiterung des Parkhotels 1930\/31 f\u00fcr diesen Wettbewerb ausgew\u00e4hlt, Die Initiative ging vor allem von Architekt Bruno Sandbichler und zus\u00e4tzlich engagierten europ\u00e4ischen und internationalen Architekten aus. Der Stadt Hall wurde m\u00fchsam der Wert dieses Bauwerkes n\u00e4her gebracht, das bereits in vielen Teilen v\u00f6llig umgestaltet war und sicher keiner Bereicherung mehr im Stadtbild entsprach. Ich erkannte aber trotzdem vor allem die au\u00dfergw\u00f6hnliche Atmosph\u00e4re dieser Stelle. Ein hohes Bauvolumen in einem park\u00e4hnlichen Grundst\u00fcck, das frei von Bindungen Zimmer und Balkone mit der nat\u00fcrlichen Umgebung in Einklang brachte. Meine Herangehensweise ging von dem Bestreben aus, das st\u00e4dtebauliche Ensemble mit dem Kurhaus 1930 von Architekt Hans Illmer m\u00f6glichst gro\u00dfz\u00fcgig zu erhalten und griff in ad\u00e4quater Form diesen st\u00e4dtebaulichen Anspruch auf. Ich w\u00e4hlte eine ebenerdige Erschlie\u00dfung des vorgelagerten Kurparkes, Eingang \u00fcber die gedeckte Vorhalle des Kurhauses. S\u00e4mtliche neuen R\u00e4ume f\u00fcr die Organisation des Hotels kamen damit unter die Erde mit gro\u00dfz\u00fcgigen, bepflanzten Lichth\u00f6fen. Der Turm von LW h\u00e4tte wahrscheinlich noch eine Steigerung erfahren. Die zus\u00e4tzlichen geforderten Zimmer w\u00e4ren in einem aufgest\u00e4nderten Bauk\u00f6rper (Scheibe) dreigeschossig im Hintergrund begleitend situiert worden. Teilweise h\u00e4tte ein Wasserbecken Richtung Kurpark eine Erweiterung erfahren. Dieser Ansatz wurde laut Juryinformation durch seine wohl zu starke landscape \u2013 Ausformung nicht gew\u00fcrdigt. F\u00fcr die von Architekt Dieter Henke und Architektin Martha Schreieck neu konzipierte zweite Turmanordnung durchaus verst\u00e4ndlich, nachdem eine modifizierte Form mit neuer Materialbehandlung mit Glas und Stahl sicher einen zus\u00e4tzlichen positiven st\u00e4dtebaulichen Akzent erfahren hat. LW hat immer wieder Doppelhochh\u00e4user in seinen st\u00e4dtebaulichen Studien dargestellt, somit ist man sicher dem Anspruch einer entsprechenden Urbanisierung gerecht geworden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Meine letzte Begegnung mit LW und seinem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Werk \u2013 das wie ich glaube bis heute noch nicht entsprechend erkannt wurde \u2013 war in den letzten Jahren das Haus Buchroithner im Saggen 1925\/30 in Innsbruck. Die Ausf\u00fchrung entspricht nicht ganz dem Entwurf und wurde sp\u00e4ter durch Umbauten ver\u00e4ndert. Architekt Rainer Noldin adaptierte das Haus f\u00fcr den neuen Besitzer in Zusammenarbeit mit dem SOG-Beirat sehr engagiert. Ein durchaus vertretbarer Dachbodenausbau mit Terrasse ist dazu gekommen. Dieses Haus zeigt, wie LW die Grundst\u00fccksgrenzen, Stra\u00dfenraum und Platz zu einer bewegten Form gebracht hat. Die Grundrissorganisation orientiert sich danach und bleibt auch im Inneren und Raumzusammenh\u00e4ngen (zus\u00e4tzliche Durchgangst\u00fcren) erkennbar. Eine Besonderheit ist die Belichtung, Besonnung und Aussichtswarte. Einer Langzeitmieterin konnte ich bei Einrichtungsfragen behilflich sein \u2013 Originaleinbauschr\u00e4nke und Leuchten wurden restauriert und zeigen heute ein kultiviertes Wohnen in einer Saggenvilla auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem sich im Jahr 2015 der Todestag von Lois Welzenbacher zum 60. Mal j\u00e4hrt, w\u00e4re es meiner Ansicht nach durchaus w\u00fcnschenswert seine Bedeutung in Erinnerung zu bringen. LW nimmt in der \u00f6sterreichischen und internationalen Entwicklung der modernen Architektur eine Sonderstellung ein. Er z\u00e4hlt nach Otto Wagner, Adolf Loos und Josef Hoffmann zu den bedeutendsten Bauk\u00fcnstlern der 20er und 30er Jahre. Viele seiner Absichten haben heute eine starke Aktualit\u00e4t und k\u00f6nnten Anregungen bringen, welche dem derzeit im Vordergrund stehenden Bauen f\u00fcr Investment- und Eventarchitekturen ihre Bedeutung nehmen k\u00f6nnten. Sein Wirken w\u00e4re in seiner Art Bescheidenheit heute durchaus w\u00fcnschenswert.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieter Tuscher, 27. April 2015<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine fr\u00fche Jugendzeit 1954 \u2013 59 verbrachte ich damals noch in (Solbad) Hall in Tirol und in Krems an der Donau an der HTL f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[37],"class_list":["post-597","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gedanken","tag-tuscher-dieter"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=597"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/597\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":598,"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/597\/revisions\/598"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.loiswelzenbacher.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}